Dienstag, 15. März 2011

Jönköping und der Vättern




































am Horizont der Vätternsee


Wir waren 1 Woche in Deutschland.
Wir brauchten Freunde, Familie und Frühling - haben wir alles bekommen!
Jetzt warten wir hier die 4 Wochen ab, die es noch braucht, bis wir die ersten Frühlingsboten in Form von Huflattichblüten sehen.

Freitag, 4. März 2011

Nun mögen wir aber auch keinen Winter und keinen Schnee und vor allem keine Kälte mehr!!
Überall in den Wälder arbeiten die Holzfällmaschinen und man sieht erste Holzhaufen vor den Häusern - der nächste Winter kommt bestimmt.

Die Natur wartet auf Sonne und Wärme und wir auch.

Fortsetzung

so, nun weiß ich auch endlich, warum ich keine Fotos mehr hochladen "konnte". Ich habe eine neue Kamera und die Größe der Fotos ist so groß, dass ich pro Fotohochladen gefühlte Stunden warten müsste. Problem erkannt, Problem gebannt.

So nun gehts weiter auf unserem schönen Ausflug, der nun schon 2 Wochen glaube ich her ist:

Nach dem Spaziergang auf dem Bunnsjö fuhren wir in das kleine Dorf Röttle am Vättern


zugefrorener Wasserfall an der verfallenen Mühle

Danach fuhren wir nach Gränna an den Hafen. Nur die Fahrspur der Fähre nach Visingsö ist offen. Viele Langlaufschlittschuhläufer nutzen diese Eisfläche zu ausgedehnten Fahrten, rund um Visingsö oder am Ufer entlang. In der Zeitung wurde über mehrere berichtet, die "ins Wasser gefahren sind". Den meisten wurde von anderen Läufern geholfen (alle haben grundsätzlich eine lange Stange mit einer Eisenspitze dabei), andere kamen selbst wieder raus, wechselten die Klamotten und fuhren weiter und einige sind aber auch im Krankenhaus gelandet wegen Unterkühlung. Die letzten Nachrichten berichteten von einer holländischen Gruppe, die per Hubschrauber gerettet werden musste, weil das Eis um sie herum brach und sie sich isoliert auf einer Eisfläche dann befanden.



















zugefrorener Vättern an der
Hafenmole von Gränna. Wenn man
genau hinguckt, sieht man die
Fahrrinne

Sonntag, 20. Februar 2011

Wintersonnenausflug








Heute Morgen festgestellt, dass heute Nacht -22° waren. Tagsüber wunderschöne Sonne und natürlich "wärmer" und fast windstill. Das haben wir genutz und machten einen Ausflug nach Bunn auf den Bunnsjö. Der See ist mit5cm Schnee bedeckt und die Eisdecke ist mindestens einen halben Meter dick. Nur wenige Menschen auf dem See aber viele viele Spuren, die wir erst nicht wirklich deuten konnten. Der See unter uns blubberte und gluckste!!!!!!!!!! Mannnn war das unheimlich, knackende Geräusche kamen auch noch dazu. Wir steckten uns mit dem Erschrecken darüber gegenseitig an und wir hielten uns mehr am Rand auf.

Die Spuren - seht selbst stellten sich sehr bald als Auto- und Motorradspuren heraus. Wir gewöhnten uns bald an die unheimlichen Geräusche, ignorierten sie und genossen diesen schönen sonnigen Spaziergang.

Montag, 14. Februar 2011










Der Winter hat mit einem mächtigen Sturm am letzten Donnerstag und Freitag, der Stockholm und die südliche Ostküste lahmlegte wieder zugeschlagen. 2 Tage lang Schnee aber dann 2 wunderbare Sonnentage ... bei klirrender Kälte. Am Sonntag wurden wir zu einer Pferdeschlittenfahrt eingeladen - es war einfach nur märchenhaft. Ich war allerdings nicht enttäuscht, dass es eine eher kurze Tour war, weil ich sonst erfroren wäre.
















Einspannen



































Donnerstag, 20. Januar 2011

Januarlicht

Die untergehende Sonne hat schon starke Lichtkraft finde ich, die sich in dieser Spur im Schnee zeigt.
Die Spur wurde vom Schneepflug auf dem Feld vor dem Haus paralell zur Straße gezogen, damit bei starkem Wind sich der Schnee in ihr fängt und nicht so sehr die Straße zuweht. Seit dem hatten wir keinen starken Wind und keinen starken Schneefall mehr, sonst könnte ich berichten ob's hilft.

Ziemlich abwechslungsreich ist es

Das Wetter zeigt sich abwechslungsreich von tief winterlich und sehr kalt bis +3° und Regen. Das Letztere kam 2mal vor und hat die bis zu 70cm Schnee zusammensacken lassen. Erneute Kälte und Wind verwandelte alles zu einem Eispanzer, der uns fest im Griff hat. Ohne Spikes unter den Stiefeln kommt man noch nicht einmal sicher zum Auto! Aber Autofahren geht, es hat ja 4 Räder...und solange keiner entgegenkommt und man rückwärts fahren muss bis zur nächsten breiteren Stelle, gehts ganz gut :-). Lovisspaziergänge gestalten sich zur Zeit folgendermaßen, sie wird von mir draußen gebürstet ( sie hat beschlossen den Winterpelz mal ein bißchen abzulegen), während Christoph und ich uns abwechselnd an der Schiebkarre festhalten und Holz reinholen, tobt sie im Garten rum und danach gehe ich mit ihr ca. 100m für die ich ca. 20 Min brauche - das reicht uns allen dann. Morgens erbarmt sich Christoph zu einem kleinen Gang (hm, der ist auch schwerer und rutscht mit seinen Skikes nicht so sehr ;-))

Die Zeit gestaltet sich auch abwechslungsreich für uns. Wir trafen mehrmals Bekannte und Nachbarn zum Kaffee oder Essen. Letztes Wochenende wurden wir von unseren Nachbarn eingeladen: sie holten uns ab, um mit uns nach Jönköping zu fahren, dort schauten wir den in Schweden neu rausgekommenen Film "Änglagård 3 gången gillt" an, danach Essen in einem libanesischen Restaurant - und wurden wieder nach Hause gefahren. Klasse, hat Spaß gemacht!!

Sonntag, 2. Januar 2011

Prost Neujahr!! 2011!!!































Wir wünschen euch allen ein gutes Neues Jahr 2011!!

Seit November 2009 leben Christoph und ich nun hier in Schweden und wir durften ein ganzes Jahr mit allen Jahreszeiten erleben. Wir freuen uns auf das nächste!!

Weihnachten waren unsere Kinder bei uns und wir hatten eine schönes Weihnachtsfest gemeinsam. Johanna kam bereits am 19. Dezember. Der Flieger in Bremen hatte 2 Stunden Verspätung. Da die Wetterverhältnisse sich bereits leicht chaotisch entwickelten und zu befürchten war, dass Anschlussbusse hier auch verspätet oder gar nicht fuhren, haben wir sie aus Linköping (ca. 100km) abgeholt. In den nächsten Tagen entwickelte sich die Flug- und Reiseverhältnisse ja dann noch mehr zum Ungewissen. Lena und Martin hatten den Flug am 23. Dez von Bremen geplant. Sie mussten 4 Stunden auf den Abflug warten. Johanna und ich haben die beiden an dem Abend vom Flughafen in Nyköping abgeholt. Zu dem Zeitpunkt war der Flughafen Arlanda nördl. von Stockholm bereit geschlossen wegen der Wetterverhältnisse - aber das wussten wir zum Glück nicht und sind gut und sicher nach Hause gekommen.

Johanna fuhr am 29. wieder nach Deutschland. Sie hat den Nachtbuss von Jönköping nach Bremen ausprobiert. Lena und Martin sind dann am 30. wieder gen jeweilige Heimat geflogen - und das Haus war leer. Um so mehr haben wir uns über die Einladung zur Silvesterfeier bei Ines gefreut. Ines Eltern und Oma waren hier und Daniels Schwester mit Anhang, sodass wir zu 9. gefeitert haben. Um Mitternacht begrüßten wir draußen das neue Jahr mit ein paar Raketen - es waren die einzigen sichtbaren im ganzen Umkreis.

Mittwoch, 22. Dezember 2010


Unser Haus füllt sich - es weihnachtet sehr!!

Johanna haben wir aus Linköping abgeholt, sie ist schon da und hat heute den Weihnachtsbaum mit Christoph reingeholt, aufgestellt und geschmückt.

Morgen holen Johanna und ich Martin und Lena auch aus Linköping ab.

4. Advent


Nach dem Konzert auf dem Weg zum Auto, warfen wir noch einen Blick in die Fußgängerzone


20 Minuten vor Beginn war Einlass in die Kirche. Die Wartezeit, bevor man in die Kirche reinkam wurde mit angebotenem Glögg (ohne Alkohol) versüsst (ja er war sehr sehr süß - aber heiß). Im Eingangsbereich hängten wir unsere Mäntel an der Garderobe auf - die Kirche war gut geheizt und für den, der noch auf die Toilette musste, gabs hier auch die Gelegenheit.

Vor Beginn des Konzertes kam die Pastorin nach vorne, begrüßte alle und wies dann wehement deutlich wie eine Flugbegleiterin im Flugzeut auf die Fluchtwege im Falle einen Brandes hin.




Christoph und ich haben am 4. Advent in der großen Kirche in Nässjö das Weihnachtssingen mitgemacht. Es traten 2 Chöre, ein Solist und eine Blaskapelle auf. Die Refrains wurden vom gesamten Publikum gesungen, zusätzlich begleitet von der Orgel. Gänsehaut pur, es war sehr stimmungsvoll.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

...abgebogen, um durch den Wald nach Haus

Lommaryd

Die Rückfahrt war nocheinmal so schön...kaum zum Aushalten





Sonntag dann wunderschöner Sonnenschein. Trotz -10° bin ich zum Reiten gefahren

Montag, 13. Dezember 2010

das war knapp





Am Samstag hat es von morgens bis abends geschneit. Der Tag war gespickt durch Stromabbrüche. Die Bäume sind schwer beladen mit Schnee und durch die dieses Jahr sehr frühen sehr tiefen Temperaturen wurde das Holz spröde. Im Wald hört es sich an wie ein Gewehrschuss und dann fällt wieder eine Fichte. Die Straße durch den Wald nach Lommaryd ist zur Zeit nur unter großer Gefahr, dass einem ein Baum auf den Kopf fällt oder man nicht weiterkommt weil einer quer über der Fahrbahn liegt befahrbar. Also nehme ich lieber den Umweg über Hullaryd in Kauf, das sind pro Weg ca. 10km.
Als ich mit Lovis spazierenging Richtung der 3 dicken Eichen krachte vor mir ein dicker Ast auf die Straße. 20m weiter und einer von uns wäre vielleicht drunter gewesen! Das war knapp!!

Donnerstag, 9. Dezember 2010


So sieht es auf dem Weg nach Aneby jetzt meistens aus - einerseits faszinierende Winterstimmung, alles nur in weiß/schwarz/grau-Tönen andererseits ganz schön glatt. Aber damit leben hier ja nun alle und wir haben uns auch gut dran gewöhnt.

Weihnachtsmärkte und mehr






Am Sonntag gabs ein Jazzkonzert in Aneby. Mittags, die Abendvorstellung war ausverkauft! Es trat auf "Gunhild Carling" mit ihrer "Familyband". Und das war sie, eine Familyband: Papa, Mama (Finnin, schaut selbst), großer Bruder, kleiner Bruder und Schwester. Oma und Opa saßen im Publikum und passten auf die kleinen Kinder auf. Es wurden viele Stücke aus den 30iger Jahren gespielt teilweise mit Showeinlagen wie Stepptanz, Jonglieren und Tanz.
Der Auftritt war erst ungewöhnlich aber dann rissen uns diese Carlings mit ihrer Stimmung mit.





Ein "Gaukler" gehörte auch dazu















auf dem Marktplatz wurden Weihnachtslieder gesungen - mit Anzeigentafel zum Mitsingen


Am ersten Wochenende im Dezember findet immer in Eksjö ein schöner
Weihnachtsmarkt statt.

Donnerstag, 25. November 2010

Wir haben ein paar schöne kleine Sachen fürs Gemütliche Innendrin gekauft.
WIR SIND IN WEIHNACHTSSTIMMUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



ufff - freischaufeln bevor wir losfahren können


einen Tag später























vorher


























vorher

Montag, 22. November 2010

Unternehmungen



Letztes Wochenende waren wir zur Einzugsfete von Ines und Daniel auf den Åsa Gård eingeladen.
Die großzügigen unteren Räume boten sich toll an für das Fest. Ca. 30 Leute waren eingeladen und es gab ein tolles Buffet - einer von Daniels Freunden ist Koch


und hat gezaubert!
Jemand hatte eine Gitarre mit, es wurde gesungen und in anderen Räumen CDs aufgelegt und getanzt und....getrunken!!

Am Sonntag lief in Aneby im Kino der Film "I rymden finns inga känslor - Im Raum gibt es keine Gefühle", den ich richtig gut fand. Er handelt von dem 18 jährigen Simon, der in einer Wohnung zusammen mit seinem Bruder Sam und seine Freundin lebt. Simon hat das Asperger-Syndrom und erfordert einen genauen Zeitplan jeden Tag, um sich gut zu fühlen. Als Sams Beziehung mit seiner Freundin dem Druck nicht mehr aushält und endet , bricht auch das strikte wichtige Regime für Simon zusammen, der beschließt, eine neue Freundin zu finden Sam zu finden.
Der Film geht sowohl behutsam und auch lustig und natürlich mit der Behinderung um. Die Geschichte ist nicht klichehaft und wunderschön gespielt von den Schauspielern, wobei zum Schluss eine kleine Träne vom Lachen hängenbleibt. Hat Spaß gemacht.

In der Woche dann kam der Winter zurück mit erst wunderschönem Rauhreif und nun Schnee. Aller verschneit!!

Und das stimmt uns auf die Advents- und Weihnachstzeit sehr passend ein. An diesem Wochenende haben wir einen privaten Weihnachtsmarkt in Vireda besucht, der in einem alten typischen Holzhaus stattfand. Im ganzen Haus war die Atmosphäre von "Weihnachten in Bullerby" verbreitet. Und das ist hier ganz normal ;-)) Wir stoßen durch solche Gegebenheiten immer wieder darauf, dass wir uns so freuen, hier zu sein.